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Credentials und BackUps für Router und Switches in DeviceExpert hinterlegen

Dienstag, den 19. Juli 2011 um 09:54 Uhr

In diesem kurzen Blogbeitrag wird auf die Netzwerkgeräte-Konfigurationsmanagement-Software DeviceExpert eingegangen: Wie funktioniert die Eingabe der Benutzerkennung? Und wie muss DeviceExpert eingestellt werden, damit es automatisch BackUps erstellt?

 

Wir starten damit, ein neues Gerät anzulegen. Dafür klicken wir auf "Inventory" im oberen Menü und dann im linken Bereich auf "New Devices" > "Add Device". Alternativ wäre es möglich, ein oder mehrere Geräte automatisch erkennen zu lassen oder ihre Adressen und Namen in einer Textdatei hochzuladen. Wir legen das Gerät manuell mit "Add Device" an.

Im folgenden Formular geben wir die IP-Adresse des Gerätes an, z.B. "192.168.0.1" und wählen Hersteller (Vendor) und Gerätetyp (Device Template) aus. "Series" und "Model" sind Detailinformationen, die das Leben vereinfachen, aber keine Pflichtfelder sind – wenn wir also nicht wissen, welche Typnummer es genau ist, lassen wir sie einfach weg.

 

credentials-cisco-geraet-hinzufuegen

 

Durch Klicken auf "Add" gelangen wir zum Formular, in das wir die Benutzerkennung (Credentials) eingeben. Eine gute Einleitung, für welche Geräte welche Werte eingegeben werden sollten, gibt es beim Hersteller. Falls wir uns nicht damit beschäftigen möchten, wie die Eingabeaufforderung funktioniert, erledigt DeviceExpert in der Regel einen Teil dieses Schrittes automatisch, wenn wir statt "Add Device" auf "Discover Devices" klicken.

Eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Details: Bei den meisten Geräten ist die Eingabeaufforderung im Benutzermodus durch ein ">" gekennzeichnet. Wenn wir also bei "Prompt" ein ">" eintragen, haben wir die halbe Miete. Für gewöhnlich gibt es ein Kennwort, um überhaupt auf die Kommandozeile (CLI) des Gerätes zu kommen. Um aber an die BackUps zu gelangen, benötigen wir in der Regel den sogenannten "Enable"-Modus. Was das ist? Wenn ein Praktikant über die Kommandozeile abfragen soll, welche Switch-Ports belegt sind, wollen wir nicht, dass er auch an die Konfiguration kann. Also gibt es ein weiteres Passwort, "Enable Passwort", das uns in die Lage versetzt, alle Funktionen des Netzwerkgerätes zu bedienen. Meistens ist "Enable Prompt" eine Raute "#".

 

telnet-router-credentials

 

Durch Klicken auf "Save and Test" probieren wir aus, ob alle Einstellungen stimmen. Neben den jeweiligen Angaben erscheint nun ein Haken für erfolgreich getestet, ein "X" für fehlerhaft oder ein "–" für "konnte nicht getestet werden". Es kann zum Beispiel passieren, dass das Gerät im Moment nicht erreichbar ist – dargestellt in der unteren Grafik. Alternativ stimmt das Passwort nicht oder der Verbindungmodus ist falsch: Also probieren wir statt Telnet TFTP nur Telnet, SSH oder SNMP aus.

Wenn die Kennung und der Zugriff passt, fragt DeviceExpert automatisch die erste Konfiguration ab und sichert sie. Welche weiteren Funktionen gibt es? Über die Geräteansicht und den Button "Actions" (rechts) gelangen wir zu den Funktionen "BackUp erstellen", "Kennung ändern", "Telnet-Zugriff", "Switch Port Mapper" und der Konfigurationsansicht.

 

router-konfigurationen-credentials-switch-port-mapper

 

Zurück zum Thema – im nächsten Schritt stellen wir ein, dass die Konfiguration unseres Gerätes automatisch gesichert wird. Zwei Klicks entfernen uns vom entsprechenden Formular: Zuerst geht es auf "Admin" im oberen Menü, dann auf "All Schedules" im oberen Bereich "Device Management". Dort angekommen erstellen wir einen neuen Zeitplan "New Schedule", geben ihm einen Namen und bestimmen, dass es ein "Configuration BackUp" ist. Alternativ können hier Router und Switch Compliance-Checks oder eine Berichtserstellung eingestellt werden.

 

zeitplan-fuer-konfigurationen

 

Rechts neben "Select Devices" wählen wir unser Gerät (z.B. 192.168.0.1) aus und fügen es der BackUp-Gruppe hinzu. Falls es jemanden gibt, der sich um fehlgeschlagene BackUps kümmert, kann dessen E-Mail-Adresse unterhalb im Feld "Send Email Notification" eingetragen werden. Nicht vergessen: Das Häkchen darunter setzen, sonst erhält er bei jedem BackUp eine E-Mail.

Ab dem Zeitpunkt, an dem wir auf "Save" klicken, ist alles erledigt und DeviceExpert eingestellt. Jetzt heißt es zurücklehnen und einmal durchatmen, denn es gibt schon wieder ein Thema weniger, um das wir uns kümmern müssen.

Mehr zur Netzwerkgeräte-Konfigurationsmanagement-Software DeviceExpert.

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