Dienstag, den 09. November 2010 um 11:06 Uhr
Oder auch: Welches Produkt ist das richtige für mich: OpManager oder Applications Manager?
Auf der englischsprachigen Website von Applications Manager wird diese Frage wie folgt beantwortet:
„OpManager focuses on availability and performance of networks (WAN, LAN, Routers, Switches, Firewalls) and Servers and gives a device centric view. However Applications Manager primarily focuses on performance and availability of applications (databases, application servers, business applications etc) and servers and gives an application centric view.
[…]”
„OpManager fokussiert sich auf die Erreichbarkeit und Performance von Netzwerken (WAN, LAN, Router, Switches, Firewalls) sowie Servern und stellt eine auf Geräte ausgerichtete Sicht bereit. Dagegen konzentriert sich Applications Manager schwerpunktmäßig auf die Leistung und die Verfügbarkeit von Applikationen (Datenbanken, AppServer, Businessanwendungen, usw.) sowie Servern und rückt den Blickwinkel auf die Applikationen.“
Weiter heißt es, dass die Überschneidung beider Produkte bei der Erreichbarkeit und Leistungsüberwachung von Servern verläuft. Man könnte den Unterschied auch so beschreiben, dass Netzwerkadministratoren eher auf OpManager und „Server“-Administratoren auf Applications Manager setzen sollten. Mit Letzterem sind zum Beispiel Datenbankadministratoren, Webserver-Administratoren und so weiter gemeint.
Idealerweise lassen sich beide Produkte durch den sogenannten „Network Monitoring Connector“ verknüpfen, so dass die OpManager Performancedaten auch im Applications Manager angezeigt werden. Gerade bei Netzwerkvorfällen ist der Einsatz des Connectors sinnvoll, damit „Server“-Administratoren bei Performance-Verlusten ein ganzes Bild haben:
Berichtet ein Benutzer, dass die Homepage sehr lange zum Laden braucht, aber Applications Manager zeigt eine 1A-Leistung an, kann es z.B. an einem Router zwischen zwei Netzwerken liegen, der hoffnungslos überlastet ist. OpManager erkennt das Problem durch Abfrage der Router-Leistungsdaten und übertragt die Informationen zum Applications Manager. Damit sieht dann auch der Server-Administrator, wo das Problem liegt und muss keine zusätzliche Zeit zur Suche nach vermeintlichen Fehlern auf dem Webserver vergeuden.
Welche weiteren Konnektoren gibt es?
Beide Produkte lassen sich zudem mit der Issue-Tracking-System ServiceDesk Plus integrieren. Das bietet den Vorteil verkürzter Eskalationswege, da bei bestimmten Vorfällen automatisch ein Ticket generiert wird und vom HelpDesk bearbeiten werden kann. Im Idealfall merken so nur wenige Benutzer etwas von dem Vorfall. Aber wenn keiner was merkt, könnten die Benutzer dann meinen, der HelpDesk und die Administratoren wären überflüssig? Für diesen Fall speichern Applications Manager, OpManager und ServiceDesk Plus alle Vorfälle und ermöglichen die Erstellung von Reports, die den Erfolg beweisen. Darüber hinaus wird auch ein Konnektor zur SAN Monitoring Software OpStor angeboten.