Stabilität als Credo


Neusser Kaufleute, Juristen und Bürger gründeten 1880 die „Feuerversicherungsgesellschaft Rheinland Aktiengesellschaft“, um die größten Risiken der damaligen Zeit abzusichern. Deren Nachkommen halten nach wie vor mehrheitliche Anteile an der RheinLand Versicherungsgruppe, die – mittlerweile als Konzern aufgestellt – auch heute noch ihren Sitz in Neuss hat und dort über drei Vertriebswege mit jeweils eigener Marke Versicherungs- und Vermögensschutz anbietet.

Die Ausgangslage – J2EE-optimiertes Applications Monitoring gesucht

Von den etwa 100 IT-Mitarbeitern des Konzerns kümmern sich allein 35 um den reibungslosen IT-Betrieb. Seit jeher legte das Team dabei großen Wert auf eine professionell gemanagte IT, samt entsprechendem Application Monitoring. In früheren Jahren baute das Unternehmen hierfür auf ein Nagios-basiertes Produkt, um sämtliche Anwendungen zu überwachen – von Leistungsdaten wie Prozessor- oder Speicherauslastung über die Verfügbarkeit von Datenbankschnittstellen bis hin zur Gültigkeit von Zertifikaten für diverse Webpräsenzen.

Mit der stärkeren Ausrichtung auf die Java Platform, Enterprise Edition (J2EE), die mit Microsofts .NET-Plattform die wichtigste Software-Architektur für Unternehmen stellt, rückte die Versicherungsgesellschaft von der Open-Source-Welt mehr und mehr ab. Der Grund dafür ist die Tatsache, dass im Open-Source-Umfeld für jede neue Webanbindung eine eigene Programmierung erforderlich gewesen wäre. Deshalb suchte das Team um Reiner Dohmen, Teamleiter IT-Betrieb, nach einem Produkt, das bereits über vorgefertigte Monitore verfügte.

Nach einer entsprechenden Recherche rückte schnell der Applications Manager von ManageEngine in den Mittelpunkt des Interesses, um die Leistungsfähigkeit der Unternehmensanwendungen zu überwachen. Wegen der Vielzahl zufriedener Referenzen und dem gebotenen Funktionsumfang beschloss Reiner Dohmen, eine Testversion zu installieren. Mit dieser sollte geprüft werden, wie schnell sich Anwendungen wirklich anbinden lassen – mit Erfolg.

Die Lösung – ManageEngine Applications Manager

Neben der schnellen Implementierung überzeugte die Lösung auch durch die intuitive Bedienung. Mit Applications Manager lassen sich standardmäßig – Out-of-the-Box – bereits mehr als 150 Anwendungen und Server im Auge behalten. „Wenn wir in Systemen einen Service oder eine Applikation überwachen möchten, richten wir grundsätzlich einen technischen und einen fachlichen Monitor ein, mit dem für den Dienst typischen technischen Schwellenwert und einen definierten fachlichen Schwellenwert für die Prüfung der korrekten Funktion. Die Informationen der zur Zeit ca. 800 Monitore werden geclustert. Werden Schwellenwerte erreicht oder sind fachliche Funktionen außerhalb der Grenzwerte, ermittelt das Monitoring die Kategorie (Warnung oder Fehler) und verschickt je nach Relevanz einen Alarm“, erläutert Reiner Dohmen.

Wichtig ist dem Teamleiter der IT dabei, die Monitoring-Daten ständig für die Festlegung des optimalen Schwellenwerts zu verwenden: „Über einen Zeitraum ergibt sich so ein Profil des Dienstes, der überwacht wird. Dieser dient zum einen dem Qualitätsmanagement in puncto Verfügbarkeit, zum anderen zur Skalierung der Systeme hinsichtlich einer effektiven Auslastung. Die so erfolgte Optimierung des Monitorings erspart im Wesentlichen die permanente Kontrolle der Systeme, auch bezüglich möglicher Latenzen. Nur wenn ich heute eine SMS oder Mail mit einer Störungsmeldung erhalte, bin ich mir sicher, dass etwas nicht stimmt.“

Mittlerweile hat das Team bereits viel Erfahrung gesammelt, so dass die Mitarbeiter Linux-Konnektoren vollautomatisiert im Applications Manager anlegen. Die Administratoren haben je nach Tätigkeitsbereich ihr eigenes Dashboard, das sie über relevante Alarme informiert. Sobald ab 19:00 Uhr der Bereitschaftsdienst übernommen hat, wandern Alarme per SMS auf das Diensthandy des jeweiligen Mitarbeiters.

Das IT-Team der RheinLand Versicherungsgruppe verwendet zudem bei Bedarf die Berichtmöglichkeiten: Tritt ein Problem auf, nutzen die Mitarbeiter zur Fehlersuche Parameter wie Reaktionszeiten, RAM- oder CPU-Auslastung. Sind zum Beispiel bei einer Anwendung mehrere hundert Sessions gleichzeitig geöffnet, stößt der Speicher an seine Grenzen. Dank Applications Manager ist in so einem Fall schnell ersichtlich, ob bei einem Gerät Handlungsbedarf besteht oder nicht.

„Wir brauchen ein intelligentes und einfach zu bedienendes Monitoring, um eine Farm unserer Größe zuverlässig
und stabil zu verwalten. Mit Applications Manager haben wir die passende Lösung.“
Reiner Dohmen, Teamleiter Systembereitstellung, IT-Betrieb

Das Ergebnis – Zuverlässigkeit bei wachsender Umgebung

Mittlerweile überwacht das IT-Team um Reiner Dohmen mit dem Applications Manager erfolgreich weit über 500 verschiedene Applikationen, Dienste und Services. Dazu zählen auch der Mail-Server für Lotus Notes. Auch SSL-Zertifikate, die REST API sowie eigene Monitore werden dem Applications Manager anvertraut.

Unter dem Strich steht damit eine IT-Umgebung, die trotz des Zuwachses an Diensten und Daten jederzeit zuverlässig und performant arbeitet. „Applications Manager ist zu einem zentralen und wichtigen Tool geworden. Eine Farm wie unsere ist manuell nicht mehr zu verwalten. Wir sind hier auf ein intelligentes und vor allem zuverlässiges Monitoring angewiesen“, bestätigt Reiner Dohmen.

Neben der Leistungsfähigkeit der Lösung schätzt der Teamleiter IT-Betrieb die Zusammenarbeit mit dem Hersteller. Wird etwa ein Monitor für eine neue Applikation oder einen neuen Dienst benötigt, habe das ManageEngine-Team stets schnell und kompetent reagiert. So ist sogar der eine oder andere Monitor, der heute im Applications Manager allen Anwendern zur Verfügung steht, auf Initiative des IT-Teams der RheinLand Versicherungsgruppe entstanden.

Kundennutzen:

  • Überaus einfache Bedienung
  • Intuitive Einrichtung neuer Monitore bringt große Erleichterungen im Arbeitsalltag
  • Sehr gute Zusammenarbeit mit dem Hersteller
  • Exzellente Performance

Fazit – eine stabile IT-Umgebung

Die Einführung des Applications Manager von ManageEngine zum Applications Performance Monitoring hat sich damit für die RheinLand Versicherungsgruppe voll bezahlt gemacht: Sowohl die Mitarbeiter in der Zentrale als auch die angeschlossenen Agenturen und natürlich die Kunden des Unternehmens profitieren von jederzeit verfügbaren, performanten Diensten. Damit bietet auch die Unternehmens-IT die Stabilität, für die die etablierte Aktiengesellschaft seit jeher steht.

RheinLand Versicherungsgruppe - Fakten

Branche: Versicherung
Mitarbeiter: ca. 730 
Hauptsitz: Neuss
Gründung: 1880

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