Flexible Installationsrichtlinien für Patches

Mit Patch Manager Plus bestimmen Sie, wann und wie Patches für Betriebssysteme und andere Anwendungen auf Ihren Endgeräten installiert werden und was nach der Installation passieren soll: Diese und weitere Details können Sie mit den Installationsrichtlinien genau festlegen. Die Patching-Richtlinien lassen sich für alle Endgeräte Ihres Unternehmens erstellen, unabhängig davon, wo diese sich befinden und ob sie mobil, remote oder im Ruhezustand sind.

Installationsrichtlinie festlegen

In der Installationsrichtlinie können Sie genau angeben, welche Installations- und Neustart-Prozesse auf den Client-Computern während der Installation eines Patches, einer Software oder eines Service Packs ausgeführt werden sollen. Über die verschiedenen Installationseinstellungen lässt sich exakt definieren, in welchem Fall ein Patch in der Betriebsumgebung bereitgestellt werden soll und wie und wann die Installation erfolgen soll. Dadurch wird sichergestellt, dass keine geschäftskritischen Systeme und Anwendungen beeinträchtigt werden.

  • Sie können die beste Zeit für die Installation von Patches je nach Größe des Netzwerks festlegen, indem Sie im „Installationszeitfenster“ die Start- und Endzeit angeben. Die Installation erfolgt innerhalb des hier angegebenen Zeitfensters. Wenn die Installation nicht abgeschlossen werden konnte, wird sie im nächsten Installationszeitfenster fortgesetzt.
  • Sie können Geräte-Richtlinien erstellen, die den Patch-Bedürfnissen verschiedener Zeitzonen gerecht werden.
  • Dieser richtlinienbasierte Ansatz ermöglicht eine einfache Handhabung. Jede Richtlinie kann als Patching-Standardrichtlinie festgelegt werden, sodass sie standardmäßig bei allen nachfolgenden Patch-Aufgaben angewendet wird.

Patch-Installation ohne Störung der Anwender

  • Legen Sie einen Zeitrahmen für die Patch-Installation und Wartung von Geräten fest, in dem der Geschäftsbetrieb nicht gestört wird.
  • Sie können die Anwender mit einer Benachrichtigung über die Installation von Patches informieren und ihnen die Möglichkeit geben, die Installation zu überspringen, wenn sie wichtige Arbeitsschritte unterbrechen würde. Dadurch lassen sich die Auswirkungen auf die Anwender und ihre Gesamtproduktivität minimieren.

Einschalten von Computern vor der Installation

Wenn Sie Updates auch auf Computern im Firmennetzwerk installieren möchten, die gerade ausgeschaltet sind, können Sie das Kontrollkästchen „Computer vor der Installation einschalten“ aktivieren. Bei Aktivierung dieser Option schaltet Patch Manager Plus die Zielcomputer über die Wake-On-LAN-Funktion ein und installiert die Patches.

Einzige Voraussetzung: Die Computer müssen im LAN- oder WAN-Netzwerk des Unternehmens verfügbar sein. 

Download von Patches/Software beim nächsten Aktualisierungszyklus

Mit dieser Funktion werden die Binärdateien bereits vor dem eigentlichen Installationszeitfenster auf die Client-Computer heruntergeladen. Der Download erfolgt während des nächsten Aktualisierungszyklus, Systemstarts oder Installationszeitfensters (je nachdem, welches Ereignis zuerst eintritt). Installiert wird das Update dann im darauffolgenden Installationszeitfenster.

Verschiedene Neustart-Option

Die Installation bestimmter Patches, die sich auf Betriebssystemkomponenten beziehen, kann einen sofortigen Neustart erfordern. Während ein Neustart bei einem durchschnittlichen PC-Arbeitsplatz in der Regel keine Probleme verursacht, ist dieser Vorgang beispielsweise bei Produktions-Servern kritisch. In vielen Unternehmen gelten für geschäftskritische Computer daher spezielle Zeitfenster, in denen Änderungen und Neustarts ausschließlich möglich sind. Diese Zeitvorgaben sollten bei der Installation von Software-Patches und einem eventuell erforderlichen Neustart des Systems berücksichtigt werden. Mit Patch Manager Plus können Sie die Neustart-Richtlinien für die Patch-Installation individuell anpassen und auch spezielle Vorgaben für geschäftskritische Systeme berücksichtigen.

Patch Manager Plus bietet verschiedene Neustartoptionen:

  • Neustart erzwingen, wenn sich der User angemeldet hat
  • Herunterfahren erzwingen, wenn der User angemeldet ist
  • Dem User ermöglichen, den Neustart zu überspringen/zu verschieben
  • Dem User ermöglichen, das Herunterfahren zu überspringen/zu verschieben
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