Benutzerdefiniertes Monitoring

Applications Manager enthält standardmäßig bereits Monitoring-Funktionen für mehr als 80 Anwendungen und Geräte. Weitere Ressourcen lassen sich mit Hilfe von sogenannten benutzerdefinierten Monitoren in die Monitoring-Lösung einbinden - der Begriff Monitor bezeichnet hier ein Set an Einstellungen für das Monitoring einer bestimmten Anwendung oder Server-Instanz.

Grundsätzlich haben Sie in Applications Manager die Möglichkeit, beliebige Monitore einzurichten, um Geräte oder Anwendungen zu überwachen, für die Applications Manager keine vorkonfigurierten Monitore enthält. Mit Hilfe von benutzerdefinierten Monitoren können Sie sogar eigene Skripte überwachen oder eigenen Monitoring-Code in Java, Jython, Ruby, Microsoft .NET, Perl, PHP, Unix Shell Script, Windows Batch Files, VBS Scripts oder C überwachen. Diese werden dann – genauso wie alle anderen überwachten Geräte und Anwendungen - in den Monitoring-Dashboards, -Reports und –Alarmen in Applications Manager berücksichtigt. Solche individuell entwickelten Monitore sind beispielweise hilfreich bei der Einrichtung spezieller Business Intelligence Dashboards oder zur Überwachung von Monitoring Forum-Software.

Weitere Monitore für Applications Manager

Monitoring eigener Windows-/Linux-Skripte
Applications Manager kann für Sie die Windows- und Linux-Skripte ausführen, die in Ihrem Unternehmen verwendet werden. Zum Einrichten eines neuen Skript-Monitorings müssen Sie lediglich den Pfad des jeweiligen Skripts (lokal / remote) angeben, die zu überwachenden Attribute (numerisch / String) und die Output-Datei definieren. Anschließend legen Sie fest, in welchen Intervallen Applications Manager das Skript anwenden soll. Die Ergebnisse dieser Skriptanwendungen werden automatisch in die Output-Datei übertragen und – je nach Ergebnis – vorher festgelegte Aktionen durchgeführt.

Für die Output-Datei kann auch eine Tabellenstruktur vorgegeben werden; alle Werte in der Tabelle können Alarme oder Aktionen triggern.

Database-Query-Monitoring
Neben dem Monitoring der allgemeinen Verfügbarkeit und Performance von Datenbanken ist Applications-Manager in der Lage, weitere Performancekennzahlen von Datenbanken mit dem sogenannten Database-Query-Monitoring zu überwachen. Mit diesem Tool können Administratoren ein Set an Datenbankanfragen durchführen und die Reaktionszeiten messen. So lässt sich schnell herausfinden, ob Performance-Probleme von einer Anwendung oder von einer Datenbank verursacht werden. Der Database Query Monitor unterstützt My SQL, Oracle, DB2, MS SQL, Sybase und Postgres.

SNMP-Monitoring
Netzwerkkomponenten und andere, herstellerspezifische Anwendungen lassen sich ebenfalls mit Applications Manager überwachen. Dabei macht sich die Monitoring-Software die Tatsache zunutze, dass diese Geräte normalerweise das Simple Network Management Protocol (SNMP) unterstützen. Applications Manager eignet sich für das Monitoring von SNMP-Geräten und SNMP V1- und V2c-fähigen Agenten. Um neue Geräte hinzuzufügen, muss nur die entsprechende Datei aus der Management Information Base (MIB) in Applications Manager geladen werden und das entsprechende SNMP OID ausgewählt werden.

Sie können Applications Manager übrigens auch als SNMP-Trap-Receiver einsetzen. Unterstützt werden sowohl SNMP Traps als auch SNMP Informs. So lassen sich alle Events im Netzwerk in einer zentralen Konsole konsolidieren.

WMI-Monitoring
Applications Manager nutzt Windows Management Instrumentation (WMI) zum Monitoring der Windows Performance Counter. Diese helfen Ihnen, Leistungskennzahlen von Applikationen, Services und Treibern zu analysieren. Die bereitgestellten Werte können als Attribute in Applications Manager hinzugefügt werden. Um diese Informationen optimal zu nutzen, lassen sich Schwellenwerte festlegen, bei deren Überschreitung ein Alarm ausgelöst wird. So können Sie umgehend Korrekturmaßnahmen über Skripte, Traps oder MBeans durchführen.

File-System-Monitoring
Mit Applications Manager können Sie auch Veränderungen am Dateisystem überwachen. Die Monitoring-Software erfasst Größe, Größenänderungen, Modifikationsdatum und Inhalt von ausgewählten Dateien und Verzeichnissen.

JMX-Monitoring
Die Überwachung von Java-Ressourcen ist eine weitere Einsatzmöglichkeit, für die sich Applications Manager hervorragend eignet. Administratoren können die Monitoring-Software als zentrale JMX-Konsole (Java Management Extensions) nutzen. Überwacht werden Java/J2EE-Anwendungen, deren Management-Informationen über JMX zugänglich sind, sowie Transaktionen, Threads und Connection Pools, die JMV-Ressourcen verbrauchen. Auch Managed Beans (MBeans) lassen sich mit der Software überwachen.

Mit Applications Manager erhalten Sie Out-of-the-Box-Support für JMX 1.2 / JDK 1.5 / MX4J - RMI Connector, WebLogic JMX, JBoss JMX und WebSphere JMX.

Ceph-Monitoring
Die kostenlose Speicher-Plattform Ceph lässt sich ebenfalls mit Applications Manager überwachen. Die Monitoring-Software kontrolliert Zustand, Verfügbarkeit, Kapazität und Latenzzeiten der Storage-Cluster von Ceph und liefert Informationen zum Status von Placement Groups und Replikationsvorgängen. Die Aktivitäten der Ceph Object Storage Daemons werden von Applications Manager ebenfalls beobachtet.

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