Exchange-Server-Monitoring

Unternehmen sind heute stark von einem funktionierenden E-Mail-System abhängig. Umso wichtiger ist für IT-Administratoren ein umfassender Überblick über die Erreichbarkeit und Performance der Exchange-Server. ManageEngine OpManager unterstützt sie bei dieser Aufgabe und überwacht nicht nur die üblichen SMTP-, POP- und IMAP-Protokolle, sondern fragt zudem auch mehr als 15 zentrale Services sowie 50 kritische Variablen ab. Dazu gehören beispielsweise die Größe der öffentlichen oder privaten Ordner sowie die Warteschlange („Queue“).

Mit Hilfe dieser Performance-Parameter lässt sich einfach erkennen, wie es um die Leistungsfähigkeit von Exchange steht und ob Exchange so funktioniert, wie es funktionieren sollte. IT-Administratoren können zudem für jeden der Parameter einen Grenzwert hinterlegen, der nicht überstiegen werden sollte. Wird eines der Limits doch einmal überschritten bzw. kommt es zu Engpässen oder Störfällen, alarmiert OpManager den Netzwerk-Manager. Falls gewünscht, kann OpManager in diesem Fall sowohl Dienste als auch Rechner neu starten oder individuelle Workflows ausführen.

Abgefragte Performance-Parameter:

Verfügbarkeit der Exchange-Services

Damit Exchange wie gewünscht funktioniert, müssen eine Reihe von Services zuverlässig laufen - diese bilden quasi das Fundament der Lösung. OpManager fragt die Erreichbarkeit dieser Komponenten kontinuierlich ab – sowie teilweise auch zusätzliche Performance-Parameter:

  • Simple Mail Transfer Protocol (SMTP)
  • Exchange Information Store (IS)
  • Exchange MTA Stack
  • Exchange Routing Engine
  • Exchange System Attendant

Grenzwerte für Exchange-Information Store

Der Exchange Information Store (IS) ist das Herzstück von Exchange und sollte daher kontinuierlich überwacht werden. Ein Beispiel: Wenn etwa die Ermittlung des eindeutigen Security Identifiers (SID) im Active Directory zu lange dauert, werden Anfragen entweder gar nicht oder erst nach einiger Zeit beantwortet. Mit OpManager können IT-Administratoren einfach im Auge behalten, wie viele Nachrichten pro Minute gesendet und empfangen wurden, wie viele empfangene Antworten in der globalen Warteschlange (Queue) liegen, wie viele aktive Client-Sitzungen offen sind und wie viel Speicherplatz auf der Festplatte benötigt wird.

Queue-Längen in Exchange beobachten

Die Längen der Warteschlangen in Exchange geben Auskunft darüber, wie viele Nachrichten in einem bestimmten Zeitraum ein- und ausgehen. OpManager zeigt nicht nur die aktuellen Werte an, sondern bietet auch vorkonfigurierte, auf Microsoft-Best-Practices-basierende Grenzwerte, die bei Bedarf verändert oder ergänzt werden können. Überwacht werden unter anderem die „Sent-“, „Receive-“, „Work-“ und „Notify-Queues“ sowie die Anzahl der aktuellen IMAP- und POP3-Verbindungen.

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