Netzwerk-Monitoring-Tools

ManageEngine OpManager enthält zahlreiche Tools für das Netzwerk-Monitoring, die eine schnelle Behebung von Netzwerkfehlern ermöglichen – beispielsweise, wenn ein Server nicht mehr erreichbar ist. Um die Fehlerursache schnell eingrenzen zu können, gibt OpManager IT-Administratoren einen sofortigen Zugriff auf die Network-Troubleshooting-Tools.

Ein guter Ausgangspunkt bei Störfällen ist dabei die Monitoring-Ansicht, die einen schnellen Überblick über Auslastung, Performance, Verfügbarkeit und Antwortzeiten der letzten Stunden ermöglicht. Für umfassendere Analysen stellt OpManager zahlreiche weitere Tools bereit, darunter ein Ping- und Traceroute-Tool, Echtzeit-Grafiken, Telnet/SSH, Remote-Desktop-Sitzungen und einen Switch-Port-Mapper. Auch eigene Tools können hinterlegt werden.

Typische Analyseaufgaben lassen sich dabei direkt über die webbasierte Benutzeroberfläche von OpManager starten und ausführen. So müssen Administratoren keine Zeit aufwenden zum Aufrufen der einzelnen Programme sowie zum Übertragen von Befehlen.

Die wichtigsten Netzwerk-Monitoring-Tools im Überblick:

Ping-Tool

Meldet OpManager, dass ein Netzwerkgerät nicht verfügbar ist, lässt sich auf der Device-Detail-Seite in OpManager einfach überprüfen, ob das Gerät tatsächlich nicht reagiert. Dazu sendet die Software einen ICMP-Ping an das betreffende Gerät und prüft die Antwort. Falls der Ping-Befehl erfolglos ist oder die Antwortzeit sehr lang ist, sollten weitere Möglichkeiten zur Fehlersuche in OpManager genutzt werden.

Traceroute-ToolFalls ein Netzwerkgerät nicht auf den Ping-Befehl antwortet, können IT-Administratoren mit Traceroute prüfen, ob es auf dem Pfad zum Gerät einen Fehler gibt. Mit diesem Tool lässt sich nicht nur der exakte Pfad von OpManager zum Gerät feststellen, sondern auch über welche Hops die Pakete gesendet wurden und wie lange das Paket für die einzelnen Teilstrecken benötigt hat. So können Sie genau feststellen, an welcher Stelle der Ping-Befehl verzögert oder unterbrochen wurde.

Switch-Port-Mapper

Mit diesem Tool können Administratoren schnell herausfinden, welches Netzwerkgerät an welchem Switch-Port angeschlossen ist. Ist ein Port belegt, fragt OpManager weitere Informationen über das angeschlossene Gerät ab. Dazu zählen beispielsweise die MAC-, IP- oder DNS-Adresse, die verfügbare Bandbreite, VLAN-ID und VLAN-Name sowie der Gerätetyp.

Auch über die Auslastung der einzelnen Switch-Ports gibt OpManager schnell und komfortabel Auskunft: Verschiedene Übersichten ermöglichen einen schnellen Überblick über den gesamten Datenverkehr, den eingehenden und ausgehenden Traffic, Fehler und verworfene Pakete, Pakete pro Sekunde oder übertragene Bytes. Mehr zur IPAM- und SPM-Erweiterung

Real-Time-Graph

Gerade in Netzwerken, in denen die Auslastung der Systemressourcen hoch ist, empfiehlt sich ein schneller Check der aktuellen Performance. Die benötigten Informationen stellt OpManager in Echtzeit-Grafiken bereit. So lässt sich das Ausmaß der Performance-Einschränkungen auf einen Blick einschätzen.

Telnet-, SSH- oder Remote-Desktop-Verbindungen aufbauen

Für eine schnelle Fehlerbehebung bei Unix-Geräten können Sie sich mit Hilfe einer CLI-Sitzung direkt mit dem betroffenen Gerät verbinden und mit bestimmten Befehlen dessen Auslastung analysieren und Probleme beheben. Mit dem Remote-Desktop-Tool können Sie sich per Remote-Zugriff auf Windows-Rechnern anmelden.

SNMP-MiB-Browser

Mit dem SNMP-MiB-Browser können Sie MIBs laden und betrachten. Zudem verfügt das Tool über diverse SNMP-Funktionen zum Lesen und Setzen von SNMP-Befehlen. Ein umfangreiche Sammlung an Werkzeugen für SNMP (Community Checker, SNMP-Walker, SNMP-Graph, Massen-Pings und Tools zum Auflösen von MAC, IP & DNS) bietet übrigens das ManageEngine Netzwerk-Toolkit. Mehr zu IPAM

Smartphone- und Tablet-App

ManageEngine hat für OpManager eine eigene Smartphone- und Tablet-App entwickelt, die Administratoren auch von unterwegs einen einfachen Zugriff auf die Monitoring-Ansichten und Werkzeuge bietet. Auf diese Weise können Sie sich auch außerhalb Ihres Büros oder Ihres Data-Centers aus kurz in OpManager einloggen, um zu prüfen, ob ein Fehler dringend ist oder warten kann.

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